Wann müssen geflüchtete Kinder eine Schule besuchen?

Sobald Sie die Erstaufnahmeeinrichtung verlassen haben, muss Ihr Kind in die Schule gehen, wenn Sie in Brandenburg leben. Kinder und Jugendliche, die nie in einer Erstaufnahmeeinrichtung untergebracht waren, müssen sechs Wochen nach der Erteilung einer Aufenthaltsgestattung oder einer Duldung in die Schule gehen.

Um Ihr Kind an einer Schule anzumelden, gehen Sie direkt zur nächstgelegenen Grundschule oder einer weiterführenden Schule Ihrer Wahl. Alle Schulen in Brandenburg finden Sie auf bildung-brandenburg.de. Die Schule wird Ihr Kind schulärztlich untersuchen lassen und seine Sprachkenntnisse prüfen. Kinder, die kein oder wenig Deutsch sprechen, werden zunächst in speziellen Deutschklassen unterrichtet.

Die Mitarbeiter in Ihrer Unterkunft helfen Ihnen bei der Anmeldung.

Wann und wo kann ich mein Kind einschulen?

In Brandenburg müssen Sie Ihr Kind bis Ende Februar in der für Sie zuständigen Grundschule anmelden. Die für Sie zuständige Grundschule ist diejenige Grundschule, die Ihrer Wohnung am nächsten ist. Die Stadt- oder Gemeindeverwaltung kann Ihnen bei der Suche nach der zuständigen Grundschule weiterhelfen. Sie können auch auf schulliste.eu oder bildung-brandenburg.de nach der nächstgelegenen Grundschule suchen. Bei der Anmeldung wird Ihr Kind schulärztlich untersucht und seine Deutschkenntnisse werden überprüft.

Die Mitarbeiter im Kindergarten Ihres Kindes können Sie beraten.