Dublin-Verfahren

Das Dublin-Verfahren regelt die Aufnahme von Asylbewerber*innen in der EU gemäß der Dublin-III-Verordnung.

Die wichtigste Regel der Dublin-III-Verordnung besagt, dass Schutzsuchende in dem europäischen Staat Asyl beantragen müssen, in den sie nachweislich zuerst eingereist sind. Bei Vorliegen humanitärer Gründe kann hiervon abgewichen werden. Nur unbegleitete Minderjährige haben das Recht, zu ihrer Familie zu gehen oder dort aufgenommen zu werden, wo sie sich aufhalten. Mehr dazu in unserem Kapitel "Dublin-Verfahren".

Duldung

Eine Duldung wird erteilt, wenn eine Person grundsätzlich Deutschland verlassen müsste, aber die Ausreise vorübergehend nicht möglich ist.

Mehr dazu in unserem Kapitel „Duldung“.