GFK-Flüchtling

Als GFK-Flüchtling wird eine Person bezeichnet, der nach den Kriterien der Genfer Flüchtlingskonvention (GFK) die Flüchtlingseigenschaft zuerkannt wurde.

Ein anderes Wort ist „Konventionsflüchtling“. Über die Zuerkennung der Flüchtlingseigenschaft entscheidet das BAMF im Rahmen des Asylverfahrens

Grenzübertrittsbescheinigung

Die Grenzübertrittsbescheinigung (GÜB) ist ein Papier, das ein Ausländer statt eines Aufenthaltspapiers erhält, wenn er Deutschland verlassen muss.

Die GÜB verpflichtet den Ausländer zur Ausreise. Sie enthält eine Frist, innerhalb derer er das Land verlassen haben muss. Bei der Ausreise wird die GÜB bei der Passkontrollstelle abgegeben und der Ausreisepflichtige erhält seinen dort von der Ausländerbehörde hinterlegten Pass zurück. Auf diese Weise wird kontrolliert, ob er Deutschland wirklich verlassen hat. Die GÜB ist kein Aufenthaltspapier.

 

gute Bleibeperspektive

Personen mit „guter Bleibeperspektive“ sind Asylbewerber, die aus einem Land mit einer Asylanerkennungsquote von mindestens 50 Prozent stammen.

Zusätzlich dürfen sie noch in keinem anderen Mitgliedstaat der Europäischen Union einen Asylantrag gestellt haben und nicht nach der Dublin III-Verordnung verpflichtet sein, in einem anderen Mitgliedstaat der Europäischen Union einen Asylantrag zu stellen.

Die Anerkennungsquote wird jährlich neu berechnet. Die Berechnung findet auf Grundlage der bewilligten Asylanträgen (Erstanträgen) der Asylbewerber der unterschiedlichen Herkunftsländer aus dem Vorjahr statt. Aktuell haben drei Länder eine Asylanerkennungsquote von über 50 Prozent: Eritrea, Somalia, Syrien.