Dublin-Verfahren

Welcher Staat ist für mich zuständig?

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Die Dublin-III-Verordnung regelt, in welchem Land Ihr Asylverfahren durchgeführt wird. Bevor das BAMF Sie zur Anhörung einlädt und Sie nach ihrer Geschichte und Ihren Fluchtgründen fragt, prüft es zunächst, ob Ihr Asylverfahren in Deutschland stattfinden kann. Falls Sie z.B. Fingerabdrücke in einem anderen europäischen Land abgegeben haben oder dort einen Asylantrag gestellt haben, ist dieses Land für Ihr Asylverfahren zuständig und Deutschland kann Sie in dieses andere Land zurückschicken.

Die Dublin-III-Verordnung gilt in allen EU-Ländern und in Norwegen, Island, Liechtenstein und der Schweiz. In der Regel ist der Staat für Ihr Asylverfahren zuständig, den Sie bei Ihrer Einreise in die EU als Erstes betreten haben oder der Ihnen ein Visum für die Einreise erteilt hat.

Das Dublin-Verfahren in Deutschland

Gilt die Dublin-Verordnung für mich?

Wie läuft ein Dublin-Verfahren ab?

Wann darf Deutschland mich nicht überstellen?

Welche Rechte und Pflichten habe ich während des Dublin-Verfahrens?

Was kann ich tun, wenn Deutschland mich in einen anderen Dublin-Staat zurückschicken will?

Was passiert, wenn ein anderer Dublin-Staat mir bereits Schutz gewährt hat?

Welche Abkommen gibt es noch?

Wichtig

Wenn Sie aufgrund Ihres Fluchtwegs befürchten, dass Ihr Asylantrag in Deutschland aufgrund der Dublin-Verordnung abgelehnt wird, wenden Sie sich sofort, d.h. unmittelbar nach Ihrer Ankunft in Deutschland, an einen Anwalt. Einen Anwalt finden Sie zum Beispiel durch Pro Asyl. Die Mitarbeiter sprechen dort Deutsch und Englisch und sind unter +49 69–242 314 20 und proasyl@proasyl.de erreichbar.