Dublin-Verfahren

Welcher Staat ist zuständig?

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Wenn Sie in die Europäische Union (EU) fliehen, können Sie grundsätzlich nicht selbst bestimmen, in welchem Land Ihr Asylverfahren durchgeführt wird. Welches Land für die Bearbeitung Ihres Asylantrags zuständig ist, legt die Dublin-Verordnung fest. Sie soll verhindern, dass Menschen in mehreren EU-Ländern Asylanträge stellen. Dies wäre möglich, da die Grenzen der EU-Länder offen sind und sich die Menschen frei bewegen können. Im Moment muss der Dublin-Staat, den Sie zuerst betreten haben, Ihren Antrag auf Asyl bearbeiten.

Nicht nur die Mitgliedsstaaten der EU - auch Norwegen, Island, Schweiz und Liechtenstein gehören zu den "Dublin-Staaten". Wenn Sie in einem dieser 32 Staaten bereits asylrechtlichen Schutz erhalten haben, kann Ihr Asylantrag in keinem zweiten Dublin-Staat geprüft werden. 

Das Dublin-Verfahren in Deutschland

Was ist die Dublin-Verordnung?

Gilt die Dublin-Verordnung für mich?

Was ist die „Drittstaaten-Regelung“?

Wann darf Deutschland mich nicht überstellen?

Wann ist Deutschland nicht für mich zuständig?

Wie wird geprüft, welcher Dublin-Staat zuständig ist?

Was ist ein „Übernahmeersuchen“?

Was ist eine „Übernahmeverordnung“?

Kann ich gegen den Dublin-Bescheid klagen?

Was sind meine Rechte und Pflichten?

Kritik am Dublin-Verfahren

Wichtig

Sie haben im Dublin-Verfahren jederzeit ein Recht auf Information. Das heißt, dass Sie über jeden Schritt schriftlich informiert werden müssen. Das BAMF muss Sie bereits bei der Einleitung eines Dublin-Verfahrens gegen Sie davon in Kenntnis setzen.