Duldung für Menschen mit "ungeklärter Identität"

Bin ich betroffen?

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Es gibt viele verschiedene Arten von Duldungen. Eine davon ist die "Duldung für Personen mit ungeklärter Identität" nach §60b Aufenthaltsgesetz. Sie ist ein Sonderfall der "normalen" Duldung nach §60a Aufenthaltsgesetz, hat aber eigene Auswirkungen, wie  z.B. ein Arbeitsverbot. Sie wird oft auch "Duldung light" genannt. Hier erfahren Sie, wer diese "Duldung light" bekommt, was sie bedeutet und was Sie gegen die Erteilung einer Duldung nach §60b tun können.

Generelle Informationen zur Duldung nach §60a finden Sie in unserem Kapitel "Duldung". Informationen über spezielle Duldungen finden Sie in unseren Kapiteln "Ausbildungsduldung" und "Beschäftigungsduldung".

Was muss ich wissen?

Habe ich aktuell eine Duldung nach §60b?

Wer bekommt eine Duldung nach §60b ?

Was bedeutet "Passbeschaffungspflicht"?

Wie kann ich nachweisen, dass ich mich um einen Pass bemüht habe?

Welche Auswirkungen hat eine Duldung nach §60b?

Wie kann ich von der "Duldung light" zu einer normalen Duldung wechseln?

Wo bekomme ich Beratung & Unterstützung?

Wichtig

Die Zeiten mit der Duldung nach §60b AufenthG werden nicht als sogenannte „Vorduldungszeiten“ angerechnet. Die Monate oder Jahre mit der Duldung nach §60b werden also nicht mitgezählt, wenn sie später eine Aufenthaltserlaubnis für Menschen mit Duldung wie z.B. die Aufenthaltserlaubnis nach §25a oder §25b AufenthG oder eine Niederlassungserlaubnis beantragen wollen.

Aus Gründen der Lesbarkeit wurde im Text die männliche Form gewählt. Dennoch beziehen sich die Angaben auf Angehörige aller Geschlechter.