Widerruf des Schutzstatus

Verliere ich meinen Aufenthaltsstatus?

Bei einem Widerrufsverfahren wird der Schutzstatus von Asylberechtigten, anerkannten Flüchtlingen und Menschen mit subsidiärem Schutz oder Abschiebungsverbot überprüft. Das bedeutet, dass das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) prüft, ob jemand diesen Schutz noch immer benötigt. Widerrufsverfahren betreffen also nur Menschen, deren Asylverfahren positiv ausgegangen ist.

Nur in wenigen Fällen wird der Schutzstatus tatsächlich widerrufen. Trotzdem ist es wichtig, sich auf das Widerrufsverfahren gut vorzubereiten und sich von einer Beratungsstelle oder einer Anwaltskanzlei beraten zu lassen.

Was muss ich wissen?

Was ist ein Widerrufsverfahren?

Wann wird ein Widerrufsverfahren eingeleitet?

Welche Gründe gibt es für eine anlassbezogene Überprüfung meines Schutzstatus?

Führt ein Besuch bei der Botschaft oder eine Reise ins Heimatland immer zum Widerruf meines Schutzstatus?

Wie läuft das Widerrufsverfahren ab?

Was soll ich konkret tun, wenn ein Widerrufsverfahren eingeleitet wird?

Wie kann ich mich auf das Interview im Widerrufsverfahren vorbereiten?

Kann ich während des Widerrufsverfahrens meine Aufenthaltserlaubnis verlängern?

Kann ich während des Widerrufsverfahrens eine Niederlassungserlaubnis beantragen?

Kann ich während des Widerrufsverfahrens die deutsche Staatsbürgerschaft beantragen?

Was kann ich tun, wenn mein Schutzstatus widerrufen wird?

Was passiert, wenn mein Schutzstatus tatsächlich widerrufen wird?

Wo finde ich Beratung & Unterstützung?

Wichtig

Das BAMF wird auch die für Sie zuständige Ausländerbehörde sowie Ihr Jobcenter bzw. Sozialamt nach Informationen über mögliche Gründe für einen Widerruf Ihres Schutzstatus fragen. Wenn also z.B. das Jobcenter von einer Reise in Ihr Herkunftsland weiß, wird dies dem BAMF mitgeteilt.