Diskriminierung

Was kann ich tun?

Menschen wegen bestimmter Merkmale ungleich zu behandeln, ist in Deutschland verboten. Aber dennoch weit verbreitet. Ob bei der Wohnungssuche, auf der Arbeit, in Behörden, Schulen, Arztpraxen, in der Freizeit oder bei der Polizei. Diskriminierung kann in allen Lebensbereichen passieren. Komme ich nicht in den Club, weil ich eine Behinderung habe? Habe ich den Job nicht bekommen, weil ich ein Kopftuch trage? Werden meine Kinder in der Schule schlechter behandelt, weil sie nur wenig Deutsch sprechen? Kontrolliert die Polizei im Fernbus nur mich, weil ich eine andere Hautfarbe habe? Weigert sich der Taxifahrer mich mitzunehmen, weil ich transsexuell bin? Erfahrungen wie diese führen zu Wut, Ohnmacht und einem Gefühl der Hilflosigkeit. Sie müssen Diskriminierung aber nicht einfach hinnehmen. Sie haben das Recht sich dagegen zu wehren.

Dieses Recht haben alle Menschen in Deutschland. Unabhängig von ihrer Herkunft oder ihrem Aufenthaltsstatus. Das ist im deutschen Grundgesetz als eines der Menschenrechte verankert. Sie können vor Gericht gegen die Diskriminierung klagen.

Was muss ich wissen?

Was ist Diskriminierung?

Wurde ich diskriminiert?

Welches Gesetz schützt mich vor Diskriminierung?

Wie kann ich beweisen, dass ich diskriminiert wurde?

Was kann ich tun, wenn ich von der Polizei diskriminiert werde?

Wo finde ich Hilfe & Unterstützung?

Wie kann mich eine Antidiskriminierungsberatungsstelle unterstützen?

Welche Art von Ungleichbehandlung ist erlaubt?

Was ist sprachliche Diskriminierung?

Wichtig


Wenn Sie rechtlich gegen eine Diskriminierung vorgehen möchten, müssen Sie schnell handeln. Eine Diskriminierung im Arbeitsleben oder im Alltag müssen Sie  innerhalb von zwei Monaten anzeigen. Wenn Sie Polizist*innen anzeigen wollen, müssen Sie das innerhalb von drei Monaten tun.

Aus Gründen der Lesbarkeit wurde im Text die männliche Form gewählt. Dennoch beziehen sich die Angaben auf Angehörige aller Geschlechter.