Jugendamt

Was macht das Jugendamt?

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Alle Kinder in Deutschland haben das Recht, gesund und sicher aufzuwachsen. Das Jugendamt soll dies sicherstellen. Es hilft Eltern nach der Geburt beim Umgang mit dem Kind und bei der Suche nach einer Kinderbetreuung. Die Mitarbeiter des Jugendamts sind außerdem bemüht, für genug Spielplätze und Jugendzentren zu sorgen. In der Jugendsozialarbeit werden besonders Jugendliche ohne Schulabschluss bei der Berufswahl unterstützt. Wenn Eltern sich trennen, werden sie vom Jugendamt beraten. Das Jugendamt kann auch Unterhaltsvorschuss leisten, wenn ein Elternteil nach der Trennung den Unterhalt nicht zahlt.

Wenn Eltern mit der Erziehung Ihrer Kinder überfordert sind oder Sie ihre Kinder ernsthaft gefährden, setzt sich das Jugendamt für den Kinderschutz ein, vertritt die Kinder vor Gericht und entzieht den Eltern möglicherweise das Sorgerecht. Dann wird das Kind zu einer Pflegefamilie oder in ein Heim gebracht. Wenn Sie als Elternteil selbst merken, dass sie überfordert sind, können sie das Jugendamt um Hilfe bitten. Wenn Sie Ihr Kind nicht bei sich behalten möchten oder können, können Sie es beim Jugendamt zur Adoption freigeben. Das Jugendamt wird dann eine neue Familie für Ihr Kind suchen.

Jugendämter gibt es in jeder Stadt und jedem Landkreis. Manchmal heißt es auch „Fachbereich Jugend“ oder „Fachbereich Familie“. Das Jugendamt arbeitet auf Grundlage des Kinder- und Jugendhilfegesetzes (Sozialgesetzbuch VIII). Es ist für alle Kinder in Deutschland zuständig, unabhängig von deren Staatsbürgerschaft oder Aufenthaltsstatus. Auf dieser Website finden Sie das für Sie zuständige Jugendamt.

Die Aufgaben des Jugendamts

Frühe Hilfen und Kinderbetreuung

Hilfen zur Erziehung

Trennung, Scheidung und Beistandschaft

Adoption

Vormundschaft

Kinderschutz

Schulpflicht

Jugendschutz, Jugendsozialarbeit und Jugendliche vor Gericht

Notdienste

Wichtig

Insbesondere in großen Städten kommt es vor, dass die Jugendämter überlastet sind und aufgrund langsamer bürokratischer Prozesse keine schnelle Hilfe anbieten können. Eine Alternative zur Beratung sind dann Vereine, wie zum Beispiel Kinderland oder Kinderwohl