Kinderbetreuung

Welche gibt es?

In Deutschland gibt es verschiedene Betreuungsangebote für Kinder. Das hilft Eltern, die tagsüber arbeiten gehen und den Kindern, die Freunde kennenlernen und sich leichter in Deutschland einleben können.

Für die Kinderbetreuung gibt es mehrere Möglichkeiten, je nach Alter und Region. Auch die Namen der Betreuung unterscheiden sich. So ist zum Beispiel die KiTa (Kindertagesstätte) manchmal ein Überbegriff für Kindergarten und Krippe. Normalerweise wird die Kinderbetreuung für Kinder ab drei Jahren vom Staat angeboten.

Seit 2013 haben auch Kinder, die 12 Monate oder älter sind, das Recht auf einen Kinderbetreuungsplatz, der teilweise vom Staat gefördert wird. Auch für ältere Kinder gibt es Möglichkeiten für die Betreuung vor und nach der Schule. Kindertagesbetreuung ist vergleichsweise günstig in Deutschland und auch dann bezahlbar, wenn Sie ein geringes Einkommen haben oder geflüchtet sind. Die Kosten unterscheiden sich je nach Region und hängen von der Zeit der Betreuung und dem Einkommen Ihrer gesamten Familie ab. Die deutsche Regierung hat sich verpflichtet, Kindergartenplätze für alle drei- bis sechsjährigen Kinder und Kinderkrippenplätze für alle ein- bis dreijährigen Kinder anzubieten. Trotzdem sollten Sie sich - gerade in großen Städten - früh genug um einen Platz bewerben. Es gibt auch spezielle Angebote für Eltern, die einen Integrationskurs besuchen. Im Folgenden erklären wir die verschiedenen Betreuungsmöglichkeiten in Deutschland.

Kinderbetreuung in Deutschland

Kinderkrippe

Kindergarten

Kindertagespflege

Wie finde ich einen Platz für mein Kind?

Hort

Kinderbetreuung für Neuangekommene

Wichtig

Im März 2017 kündigten das BAMF und BMFSFJ an, dass Integrationskursanbieter Geflüchteten bei der Suche nach der passenden Kinderbetreuung helfen sollen. Dies soll Eltern helfen, Integrationskurse besuchen zu können.

Elterngeld, Elternzeit und Kindergeld

Eltern haben das Recht auf bis zu drei Jahren Elternzeit nach der Geburt Ihrer Kinder, um sich um diese zu kümmern. Während dieser Zeit können Sie arbeiten, müssen aber nicht. Ihre Arbeitsstelle ist für diese Zeit per Gesetz geschützt. Sie können beide als Vater oder Mutter Elterngeld während der Elternzeit beantragen. Außerdem können Sie zwei extra „Partnermonate“ zusätzlich zu den 12 Monaten Elternzeit beantragen.

In Deutschland gibt es außerdem Kindergeld – für Geflüchtete nach dem Asylverfahren (Hier finden Sie Informationen dazu auf Arabisch, Persisch, Französisch und Deutsch. Wenn Sie unter 18 sind bekommen Sie auch „Kindergeld“. Hier finden Sie Informationen darüber auf Arabisch, Englisch, Persisch, Französisch und Deutsch. Weitere Formulare finden Sie auf www.arbeitsagentur.de. Die arabische Übersetzung für den Antrag auf Kindergeld finden Sie bei KuB – Formulare verstehbar machen wenn Sie auf „Download“ hinter „Zweisprachige Fassung“ klicken. Bei Fragen können Sie sich auch direkt an die Familienkasse unter 0800 4 5555 30 oder www.familienkasse.de wenden.