Schule

Das deutsche Schulsystem

In Deutschland sind alle Kinder ab sechs Jahren schulpflichtig. Die Dauer der Schulpflicht ist in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich geregelt, sie beträgt mindestens neun, in manchen Bundesländern zwölf Jahre (inklusive der Berufsschulpflicht). Auch die Bezeichung der Schulen unterscheidet sich von Bundesland zu Bundesland.

Die Schulpflicht endet frühestens nach neun Jahren und spätestens mit dem Schuljahr, in dem Jugendliche ihr 18. Lebensjahr erreichen. Weil Schulbildung Ländersache ist, gibt es viele unterschiedliche Bildungswege. Dazu hier eine Übersicht der Kultusministerkonferenz

Welche Schulen gibt es in Deutschland?

Grundschule

Orientierungsstufe

Weiterführende Schulen (Sekundarstufe 1)

Hauptschule

Realschule

Gymnasium

Gesamtschule

Berufsschule

In Deutschland besteht Schulfpflicht. Diese gilt auch für geflüchtete Kinder. Trotzdem kann es nach der Ankunft in Deutschland oft mehrere Wochen dauern, bis Ihre Kinder eine Schule besuchen können. Die Wartezeit ist abhängig vom jeweiligen Bundesland und Ihrer Wohnsituation. In der Regel gehen Kinder auf die Grundschule in der Nähe ihres Wohnorts. In der Erstaufnahmeeinrichtung gibt es oft freiwillige Helfer, die Kinder unterrichten, solange Sie noch keinen festen Wohnort haben.

Hilfe für die Anmeldung bei einer Schule erhalten Sie beim Einwohnermeldeamt. Dort wird man Ihnen eine passende Schule empfehlen. Die meisten Schulen veranstalten oft am Anfang des Jahres einen Tag der offenen Tür. Hier können Sie sich selbst informieren.

Wichtig

Kinder und Jugendliche, die kein Deutsch sprechen, besuchen anfangs spezielle Klassen, in denen sie Deutsch lernen und mehr über die deutsche Kultur erfahren. Diese Klassen werden "Willkommensklassen" oder "Übergangsklassen" (Ü-Klassen) genannt. Anschließend können die Schüler je nach Alter und Deutschniveau in eine allgemeine Klasse eingestuft werden.