Niederlassungserlaubnis für Geflüchtete

Darf ich dauerhaft bleiben?

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Wenn Sie nach Deutschland geflohen sind und eine Aufenthaltserlaubnis aus humanitären Gründen bekommen haben, können Sie unter bestimmten Voraussetzungen nach fünf bzw. drei Jahren eine Niederlassungserlaubnis beantragen. Eine Niederlassungserlaubnis ist eine unbefristete Aufenthaltserlaubnis. Das heißt, Sie müssen sie nicht regelmäßig verlängern lassen. Mit einer Niederlassungserlaubnis dürfen Sie außerdem innerhalb Deutschlands umziehen. Es gibt keine Wohnsitzauflage.

Neben der Niederlassungserlaubnis gibt es auch die Erlaubnis zum Daueraufenthalt-EU. Mit der Erlaubnis zum Daueraufenthalt-EU haben Sie die Möglichkeit, zusätzlich eine Aufenthaltserlaubnis in einem anderen EU-Staat zu bekommen. Mehr dazu erfahren Sie in unserem Kapitel "Erlaubnis zum Daueraufenthalt-EU".

Wenn Sie nicht nach Deutschland geflohen sind, können Sie sich in unserem Kapitel "Niederlassungserlaubnis" über Ihre Rechte informieren.

 

Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen?

Ich bin anerkannter Flüchtling oder Asylberechtigte*r

Ich habe subsidiären Schutz

Ich habe ein Abschiebungsverbot

Ich habe eine Duldung

Was muss ich noch wissen?

Wo kann ich die Niederlassungserlaubnis beantragen?

Kann ich meine Niederlassungserlaubnis verlieren?

Wo finde ich Beratung & Unterstützung?

Wichtig

Geflüchtete dürfen auch mit Niederlassungserlaubnis NICHT in ihr Heimatland reisen. Tun Sie es doch, können Sie Ihren Status und auch Ihre Niederlassungserlaubnis verlieren.

Aus Gründen der Lesbarkeit wurde im Text die männliche Form gewählt. Dennoch beziehen sich die Angaben auf Angehörige aller Geschlechter.