Aufenthaltserlaubnis für Geflüchtete

Welche Rechte habe ich?

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Wenn Sie aus politischen oder humanitären Gründen nach Deutschland geflohen sind und hier bleiben wollen, können Sie Asyl beantragen. Falls Ihr Asylantrag positiv entschieden wird, bekommen Sie eine Aufenthaltserlaubnis. In Deutschland gibt es drei verschiedene Schutzformen für Geflüchtete. Sie können als Asylberechtigte*r, als Flüchtling oder als subsidiär Schutzberechtigte*r anerkannt werden. Außerdem kann das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) unter bestimmten Voraussetzungen ein nationales Abschiebungsverbot für Sie feststellen. Auch dann bekommen Sie eine Aufenthaltserlaubnis. Hier erfahren Sie, welche Rechte mit den verschiedenen Aufenthaltstiteln für Geflüchtete verbunden sind.

Was muss ich wissen?

Asylberechtigung (§ 25 Abs. 1 Aufenthaltsgesetz)

Flüchtlingsschutz nach der Genfer Flüchtlingskonvention (§ 25 Abs. 2 Satz 1 Alternative 1 Aufenthaltsgesetz)

Subsidiärer Schutz (§ 25 Abs. 2 Satz 1, Alternative 2 Aufenthaltsgesetz)

Nationales Abschiebungsverbot (§ 60 Absatz 5 und §60 Absatz 7 Aufenthaltsgesetz)

Wie kann ich meine Aufenthaltserlaubnis verlängern?

Kann ich meine Aufenthaltserlaubnis verlieren?

Wichtig

Wenn Sie keine der drei Schutzformen erhalten haben und Ihnen auch kein nationales Abschiebeverbot zuerkannt wurde, haben Sie dennoch einige Möglichkeiten, um in Deutschland bleiben zu können. Mehr dazu erfahren Sie in unserem Kapitel „Asylantrag abgelehnt".

Aus Gründen der Lesbarkeit wurde im Text die männliche Form gewählt. Dennoch beziehen sich die Angaben auf Angehörige aller Geschlechter.