TR
Merhaba,
Almanya aile birleşimi sürecindeyim ve dosyam standart bir dosya olmadığı için tecrübeli kişilerin görüşüne ihtiyacım var.
Durumumun özeti:
Türkiye’den Almanya aile birleşimi başvurusu yapacağım
A1 sertifikam hazır, evraklar tamam, görüşme aşamasına geliyorum
Eşim Almanya’da yaşıyor
Eşimin durumu:
Eşim %100 engelli raporuna sahip
Zihinsel engeli yok, yatalak değil, günlük işlerini yapabiliyor
Almanya’da engelli kadrosunda çalışıyor
Maaşı düşük olduğu için:Evin kirası devlet tarafından ödeniyor
Kindergeld alıyor
(engelli olduğu için ömür boyu almaya devam edecek)
Eşimin Almanya’da resmî Betreuer’i var ve bu kişi avukatEşten istenen evraklar gerektiğinde Betreuer’in (avukatın) mail adresinden gönderilecek
Geçim durumu & Sponsor meselesi:
Eşimin maaşı tek başına aile birleşimi için yeterli görülmeyebilir
Bu nedenle üçüncü kişi sponsor göstermek istedik
Sponsor olacak kişi eşimin amcası. Geliri yeterli,
Birden fazla evi var (mülk sahibi)
Eşimin amcamsı, kendi ikamet ettiği Landkreis’te Verpflichtungserklärung (§68 AufenthG) almak için başvurdu
Ancak Landkreis kesin şekilde “sponsor kabul etmiyoruz” dediSözlü olarak “aile birleşiminde üçüncü kişi sponsor olmaz” denildi
Bu nedenle resmî Verpflichtungserklärung alınamadı
Bilinenler / Öğrendiklerimiz:
Verpflichtungserklärung sadece sponsorun bağlı olduğu Landkreis’ten alınabiliyor
Eşin bağlı olduğu Ausländerbehörde’den sponsor belgesi alınamıyor
Son kararı Ausländerbehörde veriyor ancak sponsor belgesi olmadan dosya riskli hale geliyor
Red gelirse itiraz (Remonstration) ve dava süreci çok uzun sürebiliyor
Sorularım:
Benim durumumda başka hangi hukuki yol izlenebilir?
Engelli eş + Betreuer + sponsorun idari olarak reddedilmesi durumunda
istisna uygulanarak olumlu sonuç alan var mı?
Sponsorun Landkreis tarafından reddedilmesi,
Ausländerbehörde veya mahkeme aşamasında lehimize kullanılabilir mi?
Bu durumda:Yeni sponsor mu bulmak gerekir?
Yoksa sponsorsuz şekilde engelli eş üzerinden mi ilerlemek daha doğru?
Benzer durumu yaşayıp olumlu sonuç alan varsa, deneyimini paylaşabilir mi?
Şimdiden yardımcı olan herkese teşekkür ederim.
DE
Hallo zusammen,
ich befinde mich aktuell im Verfahren zum Familiennachzug nach Deutschland. Mein Fall ist nicht standardmäßig, daher suche ich dringend nach Erfahrungen und rechtlichen Einschätzungen.
Zusammenfassung meiner Situation:
- Antrag auf Familiennachzug aus der Türkei
- A1-Sprachzertifikat liegt vor, alle Unterlagen sind vorbereitet
- Termin beim Konsulat steht kurz bevor
- Meine Ehefrau lebt in Deutschland
Situation meiner Ehefrau:
- Meine Ehefrau besitzt einen Grad der Behinderung von 100 %
- Keine geistige Behinderung, nicht pflegebedürftig, sie kann ihren Alltag selbstständig bewältigen
- Sie arbeitet in Deutschland im Behindertenstatus
- Aufgrund des geringen Einkommens:
- wird die Miete der Wohnung vom Staat übernommen
- erhält sie Kindergeld,
welches sie aufgrund der Behinderung lebenslang beziehen wird
- Für meine Ehefrau ist ein gesetzlicher Betreuer bestellt,
dieser ist Rechtsanwalt- Falls Unterlagen von ihr angefordert werden,
werden diese über die E-Mail-Adresse des Betreuers (Anwalt) eingereicht
Lebensunterhalt & Bürgschaft (Verpflichtungserklärung):
- Das Einkommen meiner Ehefrau reicht voraussichtlich nicht aus, um den Familiennachzug alleine abzusichern
- Daher sollte ein Dritter als Bürge auftreten
- Der geplante Bürge ist der Onkel von meiner Ehefrau
- ausreichendes Einkommen
- Eigentümer mehrerer Immobilien
- Der Onkel hat bei dem für ihn zuständigen Landkreis die Abgabe einer
Verpflichtungserklärung gemäß § 68 AufenthG beantragt - Der Landkreis hat dies jedoch eindeutig abgelehnt
- mit der Begründung, dass bei Familiennachzug keine Drittbürgen akzeptiert würden
- Eine offizielle Verpflichtungserklärung konnte daher nicht ausgestellt werden
Bekannte Fakten:
- Eine Verpflichtungserklärung kann ausschließlich bei der Ausländerbehörde bzw. dem Landkreis des Bürgen abgegeben werden
- Die Ausländerbehörde meiner Ehefrau ist hierfür nicht zuständig
- Die endgültige Entscheidung trifft zwar die Ausländerbehörde,
jedoch besteht ohne Verpflichtungserklärung ein erhöhtes Ablehnungsrisiko - Ein Widerspruchs- oder Klageverfahren kann sehr lange dauern
Meine Fragen an euch:
- Welche rechtlichen Alternativen gibt es in dieser Konstellation?
- Gibt es Fälle, in denen trotz:
- 100 % Behinderung des Ehepartners
- gesetzlicher Betreuung
- Ablehnung der Bürgschaft durch den Landkreis
der Familiennachzug im Wege einer Ausnahme genehmigt wurde?
- Kann die Ablehnung des Landkreises später bei der Ausländerbehörde oder vor Gericht zu unseren Gunsten ausgelegt werden?
- Was ist aus eurer Sicht der sinnvollere Weg:
- einen anderen Bürgen suchen
- oder den Antrag ohne Bürgschaft, gestützt auf die besondere Situation meiner Ehefrau, weiterzuverfolgen?
- Gibt es hier Personen, die einen ähnlichen Fall erlebt haben und ihre Erfahrungen teilen können?
Vielen Dank im Voraus für jede hilfreiche Rückmeldung.